Lokalisierungstechnik
Internationalisierung
Bei der Internationalisierung wird eine Anwendung so konzipiert, dass sie ohne technische Änderungen an verschiedene Sprachen und Regionen angepasst werden kann. Manchmal wird für den Begriff „Internationalisierung“ die Abkürzung „i18n“ verwendet, die auf der englischen Bezeichnung „Internationalisation“ beruht (zwischen dem Anfangsbuchstaben „i“ und dem Endbuchstaben „n“ stehen 18 Buchstaben, daher „i18n“).
Ein internationalisiertes Programm zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Durch Hinzufügen lokalisierter Daten funktioniert dasselbe ausführbare Programm weltweit.
Textelemente, wie Statusmeldungen und Bezeichnungen von Oberflächenkomponenten, sind im Programm nicht hartcodiert. Stattdessen werden sie außerhalb des Quellcodes gespeichert und dynamisch abgerufen.
Neue Sprachen werden unterstützt, ohne dass eine Neukompilierung erforderlich ist.
Kulturabhängige Daten, wie Datum und Währungen, werden in dem Format angezeigt, das der Region und Sprache des Endbenutzers entspricht.
Das Programm kann schnell lokalisiert werden.
Als einer der größten asiatischen Sprachdienstanbieter können wir Kunden helfen, ihre Programme vor der Lokalisierung zu internationalisieren, z. B. durch DBCS-Befähigung, Hartcodierung in der Ressourcendatei und Installation eines Mehrsprachenpakets. Dank unserer internen Softwareingenieure können wir „One-Stop“-Lösungen anbieten, d. h. von i18n bis L10n (Lokalisierung) erhalten Sie alle Dienste aus einer Hand.
DBCS-Befähigung
DBCS steht für Double Byte Character Set (Doppelbyte-Zeichensatz). Dies ist ein Zeichensatz, in dem alle Zeichen (einschließlich aller Kontrollzeichen) in zwei Bytes verschlüsselt sind. * Bei der CJK-Datenverarbeitung (Chinesisch, Japanisch und Koreanisch) bezieht sich der Begriff DBCS gewöhnlich auf einen Zeichensatz, in dem jedes grafische Zeichen in zwei Bytes verschlüsselt ist. Der DBCS enthält immer Lead-Bytes mit dem wichtigsten Bit-Satz (d. h. 1) und wird stets einem Einzelbyte-Zeichensatz (Single Byte Character Set, SBCS) zugeordnet. Außerdem wird der SBCS mit halbbreiten Zeichen und der DBCS mit vollbreiten Zeichen verknüpft, damit die Kompatibilität mit nicht modifizierter Standardsoftware erhalten bleibt.
Die DBCS-Befähigung für Software-Internationalisierung beinhaltet das Schreiben von Software für ostasiatische Märkte unter Verwendung älterer Technologie mit Codeseiten, d. h. für die Internationalisierung von Software werden inkompatible Codeseiten verwendet, die zwischen den verschiedenen Ländern vorhanden sind. Da Unicode im Gegensatz zu vielen anderen Codeseiten alle wichtigen Sprachen in Ostasien unterstützt, ist es im Allgemeinen einfacher, auf Unicode basierende Software zu befähigen und zu verwalten. DBCS (Nicht-Unicode)-Befähigung wird gewöhnlich nur dann gewünscht, wenn voraussichtlich wesentlich ältere Betriebssysteme oder Anwendungen, die Unicode nicht unterstützen, verwendet werden.
BEC besitzt Erfahrungen in der Bereitstellung von DBCS-Befähigungsdiensten zur erfolgreichen Einführung von Anwendungen auf dem ostasiatischen Markt. Unser Dienst umfasst die Konvertierung von hartcodiertem Text in Ressourcendateien, die Zusammenstellung eines Sprachenpakets in den Zielsprachen und die Erstellung einer mehrsprachigen Installationsoberfläche.
Kompilierung und Erstellung
Kompilierung und Erstellung beinhalten die Konvertierung von menschenlesbarem Quellcode in maschinenlesbaren Binärcode. Der Computer versteht Quellcode nicht. Bevor ein Programm ausgeführt werden kann, muss es mindestens einmal erstellt werden. Nach dem Erstellen ist das Programm mit zwei Arten von Dateien verknüpft: den Quelldateien (z. B. *.java) und den Bytecodeklassen-Dateien (z. B. *.classe). Wenn diese beiden Arten von Dateien nicht mehr synchron sind, muss das Programm neu erstellt werden. Dies kann aus verschiedenen Gründen, wieBearbeitung, Löschung, Hinzufügen usw. der Fall sein.
BEC bietet Kompilierung und Erstellung in zahlreichen Computersprachen an, wie Java, C/C++, VB, Delphi.


